Wo meine Sonne scheint


Text: Helmut Hellebrand 1990

Über der Binz reißt der Himmel auf!
Drum hörn wir sofort mit dem Gammel auf,
wir ziehn auf den Platz mit festem Schritt
und nehmen Lepo und Kuller mit.

Refrain:
Wo meine Sonne scheint und wo meine Bärte stehn,
da kann man den Twin-Astir und die DG 100 am Himmel sehn.

Aufrüsten, checken, die Seile her!
Wenn jetzt noch ein bißchen Thermik wär,
dann hörte man wohl so manchen schrein:
Ach laßt mich doch schnell in die Kiste rein!

Wenn der Horizont klar, die Wolken hoch,
steht kaum ein Flugzeug am Boden noch.
Doch wenn alles grau, die Basis tief,
dann schleppt dich die Winde direkt in den Siff!

Die Stimmung kommt schließlich am Boden an,
da sollen nur noch die Schüler ran.
Die Scheinis liegen irgendwo ´rum
denen ist dieses jetzt alles viel zu dumm.

Von ferne hört man den Donner grollen -
drum laßt uns den Twin zum Hänger rollen;
abrüsten, waschen, auf den Wagen -
die Starken müssen die Flächen tragen.

Ab in die Box, ob groß oder klein;
da heizt schon der Schroeder die Orgel ein.
Und wenn er dann alle Register zieht,
verlangt der Günter das Fliegerlied.


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