(Text von Traudel Peters, nach der Melodie von "Schwarze Augen", soll ein russisches Volkslied sein)"
Kennt ihr die Menschen jener Güte,
Die mit dem fliegerischen Sinn
Auf ihren Häuptern krumme Hüte
Zieht es sie immer zum Flugplatz hin
Sonntagmorgens blitzeschnell
Zieht man die Gardine auf,
Aha, da steht ja eine Welle.
S´Schicksal nimmt nun seinen Lauf.
Und nun rast man wie besessen
Zu den Segelfliegern hin.
Weib und Kind sie sind vergessen
Sitzt man erst in der Kiste drin.
Fünf Meter Steigen und kein Saufen,
Man hat`s erwischt, beselt, beglückt.
Am Boden der Rest vom Haufen
Geduldig bis man kommt zurück.
Zurück zum Platze möcht` jeder gerne
Doch manchmal wird die Thermik knapp.
Kommt ein Notruf aus der Ferne,
Steh`im Kornfeld, holt mich ab.
Und geht die Sonne endlich unter
Und die Vögel steh'n im Stall,
Wird der Verein erst richtig munter
Und ab geht es in das Club-Lokal.
Doch wer denkt, das wär's gewesen
Und der Tag ist nun vorbei,
Weit gefehlt, denn Stund` um Stunde
Schwärmt man von der Fliegerei.
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