Text: Schroeder/Funky, Dezember 1986
Drei, vier, fünf Starts an einem Samstag
haben uns nicht saturiert.
Doch die Basis liegt am Boden.
Wir packen ein und sind frustriert.
Der Erste denkt schon an die Heimfahrt,
der Zweite holt´ ne Kiste Bier.
Der Flugplatz liegt in dichtem Nebel.
Wir spielen Karten bis um vier.
Refrain:
Keine Thermik über Dahlem.
Dafür Bier in Binz-Box 2.
Wir ham´ das Wetter nicht gewollt.
Doch Petrus sagt: "Es bleibt dabei!"
Es wird ein Dreieck eingetragen.
Ein Segelflieger will es wagen.
Er ist durch Kühnheit bei den Nonnen
der Außenlandung knapp entronnen.
Weiter geht´s mit großer Hast
zum weit entfernten Sendemast.
Zum Sägewerk muß er nun wenden,
doch leider tat sein Flug dort enden.
Es wird ein Feuer angebrannt.
Wir grillen Würstchen in der Glut.
Da fällt auch schon der erste Tropfen.
Das findet keiner von uns gut.
Der Himmel öffnet seine Schleusen.
Die Würstchen bleiben kalt und naß.
Auf der Empore ist es trocken.
Vom "Krumpen" holn´ wir uns ein Faß.
Drei, vier, fünf Groschen für das Wetter,
die habe ich der Post spendiert.
"Kein Anschluß unter dieser Nummer."
Ich hänge ein und bin verwirrt.
Dann reparieren wir die Winde,
denn ihr Betrieb ist stets gestört.
Wir können keinen Fehler finden,
da ham´ wir wieder aufgehört.
Nach drei Tagen Regenwetter
wollen wir nur noch nach Haus´.
Doch am nächsten Wochenende
komm´ wir alle wieder raus.
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