Ich möcht` so gern die Thermik spür`n


(Text: Marc Brökelmann, 1999)

Ich sitze hier am Arbeitsplatz und hab die Schnauze voll.
Das ist auch noch ein Fensterplatz, oh Mann, wie ist das toll!
Der NDR sagt Wetter durch, ich kann`s schon nicht mehr hör`n.
Ich werde heute früher geh`n, die anderen wird`s nicht stör`n.

Ref.: Ich möcht` so gern die Thermik spür`n,
Im Bart und auch geradeaus.
`Nen richtig schönen Streckenflug,
Oh Mann, ich muß hier raus.

Aus der Stadt noch nicht mal raus steh ich auch schon im Stau.
Ein Opi kommt und sagt mir noch, das Busfahr`n sei so schlau!
Nach zwei Stunden bin ich dann schon fast am Flugplatz dran.
Ein Reifen platzt, die Karre kocht; ich fang zu joggen an.

Ref.:

Es ist schon bald nach Mitternacht, der Tag ist längst vorbei.
Ich denk nochmal an diesen Flug – ich lieb` die Fliegerei!
Meine Frau, die macht `nen Terz, wo ich denn so lang wär,
Voller Bier, da lall` ich nur: "Hey Schatz, ich lieb Dich sehr!"

Ref.:

Ich wollt so gern die Thermik spürn,
Im Bart und gradeaus,
`Nen richtig schönen Streckenflug,
Hey Schatz, ich mußte raus!


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