Heraus nun, ihr Flieger


Heraus nun, ihr Flieger, und rasch ans Werk!
Heut' gilt es das Glück zu erjagen.
Der Wind ist erwacht und weht um den Berg
Und will zu den Wolken uns tragen.
Der Wind und die Wolken fahr'n hin übers Land,
Sie sind unserm stürmenden Herzen verwandt;
Froh woll'n mit dem Wind wir es wagen.

Wir haben für uns eine freie Welt,
Die kennt keine Ampeln und Gleise,
Dort ziehn wir, allein bloß auf uns gestellt,
hoch über dem Tal uns're Kreise.
Und kommt eine Wolke, so nimmt sie uns mit
Und lockt uns in die Ferne, dann halten wir Schritt,
Wir geh'n mit dem Wind auf die Reise.

Das muß wohl ein besseres Leben sein,
So still durch die Lüfte zu gleiten,
Als nachts in der Wirtschaft, bei saurem Wein,
Um nutzlose Dinge zu streiten.
Wir danken Frau Wirtin für unser Quartier
Und steigen dann auf in des Fliegers Revier,
Da gibt es nur Sonne und Weiten.


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