Text: Schroeder/Funky
Prolog
Dieses Lied habe ich nur für Dich geschrieben,
der Du tagaus, tagein auf der Suche nach Wolkenstraßen
zwischen Dahlemer Binz und Kronenburger-See
hin- und herpendelst.
Er fliegt ein 15-Meter-Flugzeug.
Er ist die meiste Zeit auf Tour.
Dabei fliegt er ganz ohne Motor,
immerzu gegen die Uhr.
Er fliegt ´ne viel zu große Strecke,
das wird ihm jetzt langsam klar.
Denn die Sonne ist versunken.
Der kleinste Bart ist nicht mehr da.
Er ist ein Kerl ein ganzer Mann.
Es gibt die Strecke nicht, die er nicht fliegen kann.
Dabei kriegt er ganz feuchte Hände.
Nicht ein Acker ist zu sehn´.
Doch der Flug geht bald zu Ende.
Wie soll das nur weiter gehn´?
Nur noch 150 Meter,
ja dann ist der Boden da.
Wo kommt bloß der viele Wald her?
War der denn schon immer da?
Er ist ein Kerl ein ganzer Mann.
Es gibt die Strecke nicht, die er nicht fliegen kann.
Doch zwischen Bäumen liegt ein Handtuch.
Es ist schmal kurz und ziemlich schräg.
Jedenfalls muß er nun landen.
Es ist der allerletzte Weg.
Die Klappen raus und dann hinunter.
Genau mit 90 angeschwebt.
Die Steine poltern unterm Rumpfboot.
Er hat sich auf den Bauch gelegt.
Er ist ein Kerl ein ganzer Mann.
Kein Acker gibt´s, wo er nicht landen kann.
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