Ein Flieger, der zwecks Scheinerhaltung
mal wiederum ergriff Verwaltung
des Steuerknüppels, der sah ein,
daß fliegt man diese Zeit allein
in sturen Runden um den Platz -
hierdurch dem Flugerfahrungsschatz
wohl kaum ein Zugewinn ersprießt,
weshalb mit Logik er beschließt,
die Runden etwas zu erweitern,
um so die Flugzeit zu verbreitern.
Ein kleiner Flugplatz ist indessen
schnell aus den Augen. Nie vergessen
soll man daher schon vor dem Starten
die maßgerechten Fliegerkarten.
Der Flieger - wenig überlegend -,
der scheppert "ohne" durch die Gegend
und steigert dabei mit Vergnügen
die Skala des Gefühls beim Fliegen.

Doch sind selbst lustbetonte
Freuden auf lange Dauer nicht zu leiden,
und man muß schließlich daran denken,
die Schnauze Richtung Platz zu senken.
Den fängt der Flieger an zu suchen,
zunächst mit einem leisen Fluchen,
dann gar mit lautem Donnerwetter.
Er bittet Zeus und alle Götter
um Beistand. Aber unerhört
bleibt das, was er so heiß begehrt.
Der Sprit wird knapp. Als nach drei Stunden
den Flugplatz er noch nicht gefunden,
hat notgedrungen er zuletzt
sich ins Gelände hingesetzt.
In Mönchen-Gladbach wartet weiter
der tiefbesorgte Flugdienstleiter.
Es läuft auf vollen Touren schon
die Such- und Rettungsdienst-Aktion.
Da meldet sich der Piloteur
aus - Belgien. Man sieht: Bisher
blieb niemand je am Himmel oben.
Fühlt sich der Flieger auch gehoben,
Bezinbedarf und Schwerkraft halten
in festen Grenzen stets sein Walten!
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