Was dem Flieger die Kantine ist,
tat noch kein Epos kund.
Nicht allein, daß dort der Kühne
Nahrung aufnimmt durch den Mund,
nein, er findet seinesgleichen
hier im hehren Rund vereint,
wenn das QBI nicht weichen
will und keine Sonne scheint.
Schon als erstmals er alleine
fliegen durfte, schleppten ihn
die ein wenig weichen Beine
stolz zu der Kantine hin.
Heute noch ziert die Krawatte,
die er damals trug, die Wand.
Als er seinen Flugschein hatte,
ist er wieder hingerannt.
Oder er saß zitternd, zagend,
wenn der hohe Prüfungsrat
- sich für kurze Zeit vertagend -

ihn daselbst zu warten bat.
War dann alles überstanden,
sah man bald mit frohem Blick
ihn in der Kantine landen,
wo vollendet ward sein Glück.
Dort sind es oft scharfe Sachen,
die er sich herunterspült,
und die schnell begreiflich machen,
wie man Erdenschwere fühlt.
Wohlgefügte Proportionen
dienstbeflissener Weiblichkeit
zeigen ihm, daß es sich lohnen
kann, wenn man von Zeit zu Zeit
nach dem Flug in blauen Höhen
irdischen Genüssen frönt,
wenn auch weder Wind noch Böen
da sind und kein Motor dröhnt.
Was dem Flieger die Kantine
ist, sagt keines Dichters Wort,
weshalb dieses Epos diene
hoch zu preisen diesen Ort.
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