Text: Jürgen Daube, 1988
die das Gemüt berührenden Erlebnisse
des niedersächsischen Segelfliegers F. aus Sch.,
dargestellt am Beispiel seines Fluges
von A nach B über C und nach A zurück,
hier besonders das letzte Drittel betreffend.
In der Heide steh'n die letzten Bärte
aufgefunden woll'n sie sein.
Sind auch schwach des Variometers Werte,
bringen sie vielleicht dich sicher heim.
Quillt dort über'm Wald ein kleines Wölkchen?
Aber klar, so muß es sein.
In der Heide steht ein letztes Bärtchen,
aufgefunden wollt es sein.
Reicht denn schon die Abflughöhe?
Lieber Bordcomputer sei befragt.
Welche Strecke noch ist's bis nach Hause?
Ach mein Herz das ist ja so verzagt.
Seh ich im Westen dort die Sonne sinken,
sinkt auch mir der Segelfliegermut.
Liebes Bärtchen steige noch ein wenig,
bis Vierzehnhundert, ja dann ist es gut.
In der Heide stand ein letztes Bärtchen,
hat nach Hause mich sehr gut gebracht.
Habe meine Höhe abgeglitten
und die letzte Tüte vollgemacht.
Doch wie bin ich Dir von Herzen dankbar,
hab schon nicht mehr daran geglaubt.
In der Heide steh'n die besten Bärte,
hab sie noch immer abgestaubt.
Diese Seite ist Teil eines Frames, hier geht es zurück zu Startseite